Willkommen!
Wem gehört der Blick auf die Welt? Intuitiv würden wir sagen: allen – und zugleich niemandem allein. Doch nicht jeder Blick wird gleichermassen gesehen. Manche Perspektiven liegen ausserhalb des gewohnten Sichtfelds. Sie erschliessen sich nicht auf den ersten Blick und werden deshalb übersehen, umgedeutet oder verworfen – als zu fremd, zu wütend, zu wenig Mainstream. Andere dagegen werden gedruckt, gesendet, ausgestellt und so oft wiederholt, bis sie wie die einzige Sicht der Dinge wirken. Wir kennen beides: angeschaut zu werden, bevor wir ein Wort sagen konnten – und zurückzuschauen. Wir sind The Female Gaze, Teil der postmigrantischen und queerfeministischen Community Basels, und wir kehren den Blick um. Wir organisieren uns kollektiv, weil keine Perspektive allein entsteht. Und wir nehmen ernst, was sonst als Störung gilt: Sorge, Wut, Erschöpfung, Begehren, Provokation. Wir schauen zurück. Und diesmal halten wir dem Blick stand.
Ziel
Eine Gesellschaft, in der postmigrantische und queerfeministische Perspektiven selbstverständlich sind und nicht als Gegenentwurf konzipiert sind. Unsere Zukunftsgestaltung beinhaltet: weibliche* Erfahrungen, Stimmen als gleichwertige Handlungsmacht des gesellschaftlichen Lebens.
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Wir bringen feministische Perspektiven in Kunst, Diskurs und Praxis mittels neuer und unkonventioneller Formate in die Gesellschaft – in Workshops, Performances und Formaten, die wir uns selbst erfinden. Wir sind holakratisch organisiert:
Entscheidungen entstehen in selbstorganisierten Kreisen statt über klassische Hierarchien, Verantwortung liegt dort, wo Kompetenz und Antrieb zusammenkommen. Wie wir zusammenarbeiten, ist für uns genauso wichtig wie das, woran wir arbeiten.
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Was wir tun und was wir gestalten wollen!
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